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Kinder, wie die Zeit vergeht…

20. Oktober 2011

Wenn man Kinder hat, bekommt man viel zu hören. Anfangs, wie süß sie sind. Dann, wie man sie am Besten umsorgt und erzieht, was man niemals tun darf und absolut tun muß. Und dann auch viele Sprüche: Man soll die Zeit genießen, weil sie viel zu schnell vorbei ist! An den eigenen Kindern merkt man erst, wie die Zeit vergeht! Usw. usf… Während ich eigentlich ganz froh bin, daß die Zeit des Wickelns, Anziehens und Fütterns mittlerweile einer Zeit des Ausprobierens, Entdeckens, Spielens, Lernens und Kreierens gewichen ist, ist am zweiten Spruch durchaus etwas dran. Die Jahre, die ins Land gehen, werden durch die Kindergeburtstage meßbar. Und das geht schnell.

Irgendwo sind ja auch meine Fahrräder eine Art Kinder. Man füttert, tut, baut und sorgt. Und dann stehen sie da, fit für die Welt. Und man muß sie gehen lassen. Das, muß ich zugeben, fällt mir manchmal schwer. Wie auch immer: Auch an Fahrrädern kann man merken, wie die Zeit vergeht. Erschreckt habe ich festgestellt, daß ich meinen ersten Rahmen im Jahr 1992 gebaut habe und daß im kommenden Jahr mein 20jähriges Jubiläum als Rahmenbauer ansteht.

Deshalb wird es 2012 ein besonders schönes 20 Anniversary Mountainbike geben. Natürlich limitiert auf maximal 20 Stück. Es wird ein ungefederter Rahmen aus Stahl sein mit vielen besonderen Details. Auf Wunsch wird der Rahmen mit einer starren Gabel oder für eine Federgabel gebaut. Eine LenkerVorbauEinheit mit unsichtbarer Klemmung ist Standard. Die Ausstattung zum Komplettrad erfolgt mit Komponenten nach Wunsch. Geometrie und Farbe nach Maß und Wunsch.

Den Bau des Rahmens mit der Nummer 1 werde ich hier im Blog vorstellen. Das komplette Rad wird Anfang März auf der Berliner Fahrrad Schau ausgestellt und dann direkt auf der Messe vom Kunden abgeholt. Und damit es besonders schön wird, werde ich auch meinen ersten Mountainbikerahmen wieder zum Rad komplettieren und auf der Messe ausstellen. Mal sehen, was ich dann für Sprüche über alte Zeiten zu hören bekomme. 🙂

Viele Grüße,

Georg Blaschke

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2 Kommentare
  1. Josef Kimmel permalink

    Hallo Georg, jetzt bin auch endlich ich auf deinen Blog gekommen. Freut mich dich zumindest in dieser Form zu hören. Deine Arbeit ist wirklich klasse wie man auf den Fotos sehen kann. Werde immer mal wieder vorbeischauen. Josef (Federstahlbügel)

  2. Hallo Josef,

    dann hoffe ich doch, daß wir uns spätestens auf der kommenden EHBE wieder sehen! Ich sehe zu, daß ich meine Stimme soweit in Ordnung halte, daß wir uns auch unterhalten können. 🙂
    Laß es Dir gutgehen und Viele Grüße,
    Georg

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