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Frühling…

13. Januar 2012

Na ja, eigentlich ist ja noch tiefster Winter, aber die derzeitigen Wetterverhältnisse könnte man auch schon als Frühlingsanfang deuten. Wobei ich mir sicher bin, daß der Winter auch noch nach Geldersheim kommt. Aber wir sind dem Winter etwas entgegengekommen und hatten ein paar Tage Schnee im schönen Thüringen, Skikurs für die Kinder, Langlauf für die Eltern.

Aber das 20. Rahmenbaujubiläum ist mit dem Jahr 2012 da, die Messen rücken unerbittlich näher und so muß es neben Ferien auch wieder arbeitsame Tage geben. Schön, daß der erste in diesem Jahr entstehende Rahmen auch ein 20 Anniversary ist, die ersten Arbeitsschritte hatte ich in den letzten Beiträgen im blog schon vorgestellt.

Weiter geht es mit dem Tretlagergehäuse und der Sattelrohrmuffe. Dort werden die Klemmungen angelötet und die Gravuren eingebracht, das Tretlagergehäuse erhält seinen Schlitz:

Und dann geht es schon los. Das Sitzrohr wird an das Tretlagergehäuse geschweißt. Gut zu sehen ist der Versatz des Sitzrohres nach vorne, um bei den großen Laufrädern des 29ers mehr Platz zwischen Reifen und Sitzrohr zu haben.

Durch den Haltekonus der Rahmenlehre oben am Sitzrohr wird beim Schweißen auch in das Rohr das Schutzgas Argon geleitet und schützt von innen die Rohre vor Oxidierung.

Guckt man dann mit der Endoskopkamera in das Rohr, sieht man den Vorteil des sogenannten Formiergases: Die Rohrwände bleiben blank. Besonders wichtig ist das bei dem hier verwendeten Sitzrohr aus rostfreiem Stahl.

Dann wird die Sattelrohrmuffe auf das Sitzrohr gelötet. Das überstehende Stück Sitzrohr wird später entfernt, wenn der Rahmen komplett ist.

Auch die Gewindeösen und Verstärkungen für den Flaschenhalter werden direkt mit angebracht:

Nun werden Ober- und Unterrohr passend gefräst und in der Lehre alles zusammengesetzt:

Nun könnte man alles zusammenschweißen, aber da ist ja noch der innenliegende Bremszug im Unterrohr. 🙂 Auch das dazu gehörige Edelstahlröhrchen muß noch vorher in das Unterrohr. Dazu müssen die nötigen Ovalen Löcher möglichst perfekt passen. Größere Spalten würden das Rohr hier stark schwächen. Das muß man ein paar mal gemacht haben, um es so aussehen zu lassen wie hier auf dem Bild:

Das Röhrchen wird mit Silberlot eingelötet:

Genauso wie die Gewindeösen für den Flaschenhalter des Unterrohres:

Bevor es weitergeht, müssen erstmal das Flußmittel entfernt und die Enden des Edelstahlröhrchens nachbearbeitet werden, aber dann wird es ernst für das vordere Rahmendreieck. 🙂

Viele Grüße,

Georg Blaschke

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2 Kommentare
  1. Toni permalink

    Geschichte wird gemacht – es geht voran!

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