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Gleichberechtigung

10. Januar 2013

Da dies der erste Beitrag für 2013 ist, möchte ich Ihnen erst einmal ein Gutes Neues Jahr wünschen.

Was hat Gleichberechtigung mit dem Fahrrad zu tun?  Anders als noch vor 130 Jahren regt sich heute in Europa niemand mehr auf, wenn Frauen Fahrrad fahren. Zum Glück. Besser gesagt: Das haben sich die Frauen hart erkämpft. Trotzdem kann man gerade im sportlichen Bereich oft in Foren lesen, daß Männer sich wünschten, ihre Partnerinnen führen mehr Rad. Gleichzeitig kann man regelmäßig lesen, daß die Partnerinnen auf dem alten Rad des Mannes fahren müssen, bei Mountainbikes ist das regelmäßig der Fall. Es ist ein wenig groß und nicht mehr ganz aktuell, aber da die Partnerin eh nicht viel fährt… Da stellt sich dann schnell die klassische Frage nach dem Huhn und dem Ei. Ein vernünftiges und womöglich auch noch schönes Rad ist keine Garantie dafür, daß man Spaß am Radfahren entwickelt. Muß man sich aber auf einem Rad fortbewegen, das nicht paßt, ist es eine Garantie dafür, daß einem jeder Spaß abhanden kommt.

Ich baue regelmäßig Fahrräder für Frauen. Aber da ich Einzelstücke auf Kundenwunsch anfertige liegt es in der Natur der Sache, daß meine Kundinnen schon begeisterte Radfahrerinnen sind, die ihre bestimmten Vorstellungen umgesetzt haben wollen. Was aber jetzt zum erstem mal vorgekommen ist, ist der Bau von praktisch denselben Rädern für ein Paar. Das 20Anniversary20 ist schon seit ein paar Monaten im Einsatz. Tatsächlich hat es schon so viel Einsatz bei so widrigem Wetter gesehen, daß wir die Abholung des 20Anniversary10 gleich zu einem Service der Federungselemente genutzt haben.

Auf die Details des Rades muß ich ja nicht mehr eingehen, die kann man beim 20Anniversary20 nachlesen. Deshalb hier gleich zu den Bildern. Extrem schön übrigens das Grün. In der Realität ist es deutlich leuchtender als auf den Bildern.

GEBLA-20A10-25

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GEBLA-20A10-29

Und hier die beiden Räder direkt nebeneinander:

GEBLA-20A10-30

Viele Grüße,

Georg Blaschke

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2 Kommentare
  1. Ein sehr schönes Paar! Vielleicht sollten Rahmenbauer mit Paarberatungen zusammenarbeiten. Bei solchen Rädern ist Harmonie doch garantiert ;o)

  2. Hallo Iwo,

    ich würde es andersherum formulieren: Solche Räder sind sicherlich nicht der Grund, wenn sich keine Harmonie einstellt. 🙂 Eine Garantie sind sie leider auch nicht. Wenn es das wäre, würde ich meine Räder sicherlich als Paartherapie anbieten. Mir kommt da aktuell ein Ex-Bundespräsident in den Sinn. Aber der braucht ein Tridem, er bekommt ja schließlich einen Fahrer bezahlt, der muß dann für das Paar treten. 🙂

    Viele Grüße,
    Georg

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