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Das Trekkingrad ist unterwegs

21. Juli 2013

Naturgemäß hinke ich im blog immer etwas hinter der Realität hinterher. Es wird ja oft beschworen, daß sich Nachrichten im Internet mit rasender Geschwindigkeit verbreiten und daß das eine echte Neuerung ist. Es hat sich aber nichts daran geändert, daß der Ursprung der Nachricht meist erstens in der realen Welt liegt und zweitens immer schon vor seiner Verbreitung vorhanden war. So auch hier. Der Rahmen des beim letzten Mal beschriebenen Baus des Trekkingrades ist im wirklichen Leben längst beim Lackierer, aber hier wollen wir ihn heute mal fertigbauen.

Vor allem der Hinterbau fehlte noch. Los geht es mit den Kettenstreben. Hier sind sie schon fertig angeschweißt:

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Die Ausfallenden im Detail:

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Komplizierter als es aussieht ist so ein Wishbone-Hinterbau. Es sind doch ein paar Rohrstücke mehr, die zueinander passen müssen. Ich hatte beim letzten Mal das Loch in der BiLaminate Sitzrohrmuffe angesprochen. Das dient dazu, durch den Rahmen Argon als Formiergas hinten in den Hinterbau zu leiten, damit beim Schweißen auch von Innen alles geschützt ist. Die Sechskantschraube in der verdeckten Schutzblechbefestigung dient dazu, daß das Gas nicht durch diese nutzlos ausströmt.

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Jetzt können die Sitzstreben verlötet werden.

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Am Ausfallende werden gleichzeitig die Edelstahloberflächen angebracht. Mit dem ganzen Flußmittel direkt nach dem Löten sieht alles noch etwas wild aus.

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Die restlichen Anlötteile und das Edelstahlplättchen für die Rahmennummer werden angelötet. Das Anlötteil für die Schutzbleche ist aus rostfreiem Stahl und liegt oben auf den Streben auf. Das ist von der Dauerhaltbarkeit her etwas günstiger als ein normaler Steg und braucht auch weniger Platz. Das ist bei einem leichten Trekkingrad oder Randonneur sinnvoll, weil man möglichst viel Reifenfreiheit bei der Verwendung von Rennradkurbeln ermöglichen möchte.

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Der fertige Rahmen:

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So, jetzt sind wir der Realität wieder halbwegs nahegekommen. Mehr Bilder zu diesem Projekt gibt es, wenn der Rahmen wieder da ist.

Viele Grüße,

Georg Blaschke

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4 Kommentare
  1. Micha permalink

    Moin Georg,

    bist du jetzt auf den Geschmack gekommen überall „G“s einzufräsen? Gefällt mir gut, der Schutzblechhalter, schönes Detail.

    Viele Grüße,
    Micha

  2. Ulrich Vogel permalink

    Ich sag´s ja immer: Der Georg ist der Italiener unter den deutschen Rahmenbauern – keiner hat mehr Gravuren als er 😉

    Viele Grüße
    Ulrich

  3. Ich war halt immer schon Fan schöner italienischer Fahrradrahmen, da gehören Gravuren einfach dazu. Eigentlich auch bei den Komponenten, aber die heutigen Fahrradteile sind größtenteils so ausgefuchst, daß man mangels Masse gar nichts mehr gravieren kann. Eigentlich schade…

    Viele Grüße,
    Georg

  4. Heinz permalink

    Moin Georg,
    Hatte ja schon die meisten Bilder gesehen – sieht aber hier noch mal besser aus 🙂
    Gruß Heinz

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