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Kotenmoos

17. September 2013

Die wenigsten werden mit dem Begriff Kotenmoos etwas anfangen können. Münsteraner kennen das Wort, es bedeutet Kleingeld und kommt aus der Masematte, einer alten Gaunersprache Münsters. Die bekanntesten Worte sind vielleicht jovel, schovel und Leeze, die gut, übel und Fahrrad bedeuten.

Um Leezen geht es hier im blog dauernd, um Kotenmoos bisher nicht. Dabei weiß ja jeder, daß sich Kleingeld schnell zu größeren Beträgen läppert, ohne daß man es merkt. Auf jeden Fall ist das der Fall, wenn es darum geht, Geld auszugeben. 🙂

Hier ein hübsches Beispiel: Klitzekleine Anlötteile, und zwar Leitungsführungen aus rostfreiem Stahl von SandS. SandS stellt als ihr bekanntestes Produkt auch Kupplungen für Fahrradrohre her. Ein solches Anlötteil kostet etwa 10 mal so viel wie die üblichen Ringe, die früher die Oberrohre der Rennräder krönten. So ein Tütchen Anlötteile kommt da bequem auf 200 Euro. Und dann verschwindet es erstmal im Regal und man sieht nichts mehr davon. Solche Ausgaben sind irgendwie undankbar, aber nötig, wenn man es besonders gut machen möchte.

GrößenänderungDSC_1177

Aber irgendwann kommen sie dann doch wieder zum Vorschein, bei meinen Rahmen meist auf der Kettenstrebe für die Leitung der hinteren Scheibenbremse. So wie hier bei dem Trekkingrad, das ich neu auf meiner website vorstelle. Und dann reicht ein Blick auf die Bilder und man weiß, wofür das Geld ausgegeben wurde.

GEBLA-024-12

Viele Grüße,

Georg Blaschke

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