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Große Auswahl

1. Oktober 2013

Grundsätzlich ist es zu begrüßen, eine große Auswahl zu haben, sei es an der Obsttheke, beim Bäcker oder auch bei der Wahl. So richtig zu schätzen lernt man das erst, wenn man eben keine mehr hat: Für den Käsekuchen fehlen die ungespritzen Zitronen, um deren Schale reinreiben zu können. Im Ausland muß man sich statt Brot für helle oder dunkle Weichpappe entscheiden. Daß es nur eine Partei zu wählen gibt, habe ich zum Glück noch nie erlebt.

Andererseits ist eine große Auswahl auch problematisch. Denn schließlich muß man sich entscheiden. Wer schon ein Rad von mir hat, weiß um die vielen Möglichkeiten, die alle Entscheidungen verlangen. Da ist es einfacher, sich ein Rad aus dem Katalog zu bestellen. Die Ergebnisse sind allerdings auch so unterschiedlich wie ein selbstgemachter Käsekuchen und einer aus dem Tiefkühlfach.

Als Rahmenbauer hat man auch viel Auswahl, wenn es um Materialien geht. Bis auch wenige Ausnahmen ist die Auswahl an Rohren und Anlötteilen für Stahlrahmen heutzutage deutlich größer als zu den Hochzeiten des Stahlrahmenbaus. Damals wurden die Räder eben zum guten Teil von Fabriken gebaut, die möglichst standardisiert gearbeitet haben. Auch hochwertige Rahmen aus den 80ern sind nach heutigen Maßstäben meist relativ zügig gebaut worden und halten dem aktuellen Qualitätsstandard kaum stand.

Eine Lücke bei der Auswahl gab es bisher bei Komponenten für Räder mit Scheibenbremsen. Am Hinterrad war das relativ einfach zu lösen durch eigene Ausfallenden mit der Scheibenbremse auf der Kettenstrebe. Ich mache das schon seit Jahren so, nicht ohne Grund ist das mittlerweile mehr oder weniger Standard geworden

GEBLA-025-09

An der Gabel jedoch gab es wenig Auswahl. Ich habe das durch meine segmentierten Gabeln gelöst, durch die ich auch Rennräder, Tourenräder und Randonneure mit Scheibenbremse anbieten konnte.

GB100203

GB100218

Relativ neu dagegen sind Gabelbeine, die die Verwendung von Scheibenbremsen an klassisch gelöteten Gabeln mit gegossenem Gabelkopf erlauben. Es gibt im Moment drei unterschiedliche Versionen, die ich hier vorstellen möchte:

1. Ovale konische Gabelbeine mit klassischem Gabelkopf für Mountainbikes und Tourenräder. Die Gabelbeine werden gebogen, da der Gabelkopf keine eigene Kröpfung hat. Interessant ist das auch als Ersatzgabel für einen klassischen Mountainbikerahmen, da natürlich auch ohne Scheibenbremse.

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2. Ovale konische Gabelbeine passend für die meisten erhältlichen Gabelköpfe. Die Gabelbeine können gebogen oder gerade verwendet werden. Hier ein Gabelkopf für einen Randonneur. Sehr vielseitiges Gabelbein mit klassischen Dimensionen.

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Ein eckiger Gabelkoft für Rennräder oder Randonneure, die Auswahl für diese Gabelbeine ist sehr groß.

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Hier ein schmalerer Rennradgabelkopf.

 

GEBLA-GK-RR01-02

3. Ovale konische Gabelbeine, die unten am Ausfallende mit 17mm einen relativ großen Durchmesser haben. Diese Gabelbeine können nicht gebogen werden und benötigen einen Gabelkopf mit eigener Kröpfung. Sie passen gut zu modernen Rennrahmen mit größeren Rohrdurchmessern.

GEBLA-GK-RR01-01

 

Alle oben gezeigten Gabelbeine können auch gut mit Bremssockeln für Cantilever- oder V-Bremsen verwendet werden. Für die Verwendung mit Rennbremsen kann man auch leichtere Gabelbeine verwenden, die der Belastung durch eine Scheibenbremse nicht gewachsen wären.

Viele Grüße,

Georg Blaschke

 

 

 

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3 Kommentare
  1. Micha permalink

    Moin Georg,

    bietest du auch Bi-Plane-Gabeln an? Dann müßten wir uns noch mal unterhalten vor meinem nächsten (alten) Projekt 🙂

    Viele Grüße,
    Micha

  2. Hallo Micha,

    Du weißt doch, daß ich praktisch ALLES mache. Wobei der gezeigte Gabelkopf praktisch ein Bi-Plane ist: Man kann durchgucken.

    Viele Grüße,
    Georg

  3. Micha permalink

    Moin Georg,

    ja eben drum bin ich auf die Idee gekommen, da der erstgezeigte Rohling eine ist. Da reden wir drüber, wenn es soweit ist. Erst bau ich es zusamm‘ damit ich diesmal vorher schaue, ob die Bremse unten mit dem KB harmoniert. Jetzt bin ich ja schlauer 😉

    Viele Grüße,
    Micha

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