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Bis ans Ende der Welt

4. Oktober 2015

Wir wissen ja heute, daß es in dem Sinne kein Ende der Welt gibt, wenn man denn die Erde als Welt ansieht. Die Erde ist nunmal ziemlich rund und kreist munter um die Sonne, wie vor nicht allzu langer Zeit auch die letzten Zweifler eingesehen haben. Irgendwie kommt es einem aber schon so vor, als würde man ein Paket ans Ende der Welt fertigmachen, wenn sich die letzte schwarze Rohbox der ersten Serie auf den Weg nach Tasmanien macht. Hoffentlich fällt das Postschiff nicht von der Scheibe…

Eine Handvoll silberne Rohboxen sind noch direkt zu haben, in etwa zwei Wochen sollten aber auch schwarze wieder lieferbar sein. P.S. Hier muß ich mich schon einen Tag später korrigieren: Der Eloxalbetrieb hat schneller gearbeitet als ich vermutete, auch schwarze Rohboxen sind wieder lieferbar!

Auch nicht ganz bis ans Ende der Welt ist diese Rohbox gefahren, aber war knapp 5000 Kilometer in Europa unterwegs. Es war einer der Prototypen, den ich neulich gegen Serienteile ausgetauscht habe.

GEBLA-Rohbox-Serie-13

Für mich daran besonders interessant ist natürlich potentieller Verschleiß. Die Prototypen sind da empfindlicher, weil die Gehäuse ohne Eloxierung relativ rauh gefräst sind. Die Oberfläche ist dadurch rauher und weniger hart, hat mehr Reibung und verschleißt schneller. Allerdings sieht das Prototypengehäuse noch blendend aus: Man sieht Laufspuren der Schubklötze, aber man kann es nicht Verschleiß nennen.

GEBLA-Rohbox-Serie-14

Was an den Schubklötzen schon eher wie Verschleiß aussieht, sind die Spuren vom Entgraten, da sie aus Eloxiertem Aluminium gemacht sind. An den Kanten habe ich also schon bei der Herstellung die äußere Schicht abgeschliffen, damit keine scharfen Kanten das Gehäuse beschädigen. Die Schubklötze der Serie sind aus Messing, das hat weniger Reibung und Verschleiß.

Auch die Transportfedern sind ohne Laufspuren, die Serienfedern sind nochmal etwas dicker und breiter.

GEBLA-Rohbox-Serie-15

Auf den Bildern nicht zu sehen ist das Transportrad. Da handelte es sich schon um ein Serienteil. Das sah so neuwertig aus, daß ich es dem Kunden wieder mitgegeben habe. Fräsen aus dem vollen Material, Härten der Oberfläche und ein vernünftiger Rostschutz machen sich eben bezahlt, auch wenn jeder Arbeitsschritt erstmal bezahlt werden will.

Das Ziel ist ja eine Rohbox, die der Rohloff Speedhub an Robustheit und Langlebigkeit in nichts nachsteht. Und so wie es aussieht, stehen die Chancen dafür ganz gut. Warten wir mal die ersten Leute ab, die 20, 50 oder 100 Tausend Kilometer mit der Rohbox gefahren sind. Da viele Rohloff-Nutzer ausgesprochene Vielfahrer sind, wird es vermutlich nicht allzu lange dauern… 🙂

Viele Grüße,

Georg Blaschke

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One Comment
  1. ein Grund die Rohloff name zu kaufen.

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