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Schlimm, wenn die Sonne scheint

10. Juli 2016

Tja, eigentlich sollte man sich ja über die Sonne freuen. Erst recht in diesem Jahr, in dem sie meiner Meinung nach durchaus etwas beständiger scheinen könnte. Für viele Tätigkeiten, zum Beispiel das Radfahren, hat Sonnenschein ja erhebliche Vorteile. Vor allem, wenn man ihn mit Starkregen und Hagel vergleicht.

Aber wenn es darum geht, ein Fahrrad zu photografieren, kann direkter Sonnenschein je nach Farbe auch Nachteile haben. Gerade bei Metallicfarbtönen wie in diesem Fall ist das oft so. Aber ich will nicht jammern. Und irgendwann wird auch mal der Ausbau der Werkstatt fertig sein, dann werde ich Fahrräder auch unter dem Werkstattdach fotographieren können. Wobei ich es in der Umwelt eigentlich schöner finde. Das ist der Lebensraum eines Fahrrades, da gehört es hin.

Wie auch immer, Bilder müssen her, denn rein mit der Beschreibung kann man nicht viel anfangen. Das fängt ja mit dem Namen an. Mir fällt es immer schwer, Fahrrädern Namen zu geben. Diesen Radtyp baue ich schon seit Jahren, üblicherweise nenne ich ihn Tourenrennrad. Mittlerweile ist er in Mode und wird gern Gravelracer oder -bike genannt. Eigentlich ist das egal. Wichtig ist, daß man die rennradtypischen Vorteile nutzt, ohne die Nachteile zu haben, die das Fahren eines Vollblutrenners mit sich bringt. Man könnte auch sagen, der Lebensraum dieses Rades ist schlicht größer.

Die Sitzpositon ist etwas entspannter als bei einem üblichen Rennrad, ohne daß das Rad großartig weniger sportlich fährt. Man muß ja nicht mit dem letzten Quentchen Windwiderstand kämpfen und möchte auch nach einer längeren Tour noch absteigen können, ohne daß der Rücken schmerzt.

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Der Gepäckträger macht das Rad auch tauglich für Wochenendtouren.

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Die Kettenstrebe aus rostfreiem Stahl sorgt auch auf ruppigeren Wegen dafür, daß es durch die Kette keine Macken gibt. Die heutigen Übersetzungen erlauben die breite Gangspreizung früher üblicher Dreifach-Kettenblätter mit zwei Kettenblättern vorne.

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Ein passend angefertigter Vorbau, kommt ohne Spacerturm aus.

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Ein solides Schloß ist keine Schönheit und kein Leichtgewicht. Aber es bleibt Ihr Rad. Das ist besonders wichtig, wenn das Rad auch für die Fahrt zur Arbeit genutzt werden soll. Es ergibt sich ja doch immer wieder die Notwendigkeit, noch kurz in einen Laden zu springen…

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Auch die zweiseitig nutzbaren Pedale erweitern das Spektrum.

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Scheibenbremsen vorne wie hinten machen größere Reifendurchmesser bei optimaler Bremsleistung erst möglich.

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Der hintere Bremszug verläuft im Edelstahlröhrchen im Unterrohr.

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Muß ich noch dazuschreiben, daß auch ein Ständer eine nützliche Sache sein kann?

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Die Einstellschrauben der Rohbox machen auch hier eine gute Figur. Es gibt sonst keine schönen schwarzen Einstellschrauben. Zudem sind sie leicht, weil sie aus hochfestem 7075er Aluminium gedreht sind. Für den Einsatz am Rahmen sind sie hier mit rostfreien Federchen versehen, die das selbsttätige Verdrehen verhindern.

GEBLA-TouringRacer70

Viele Grüße,

Georg Blaschke

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