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Tour de Orange

1. März 2020

Die Tour de France kennt ja praktisch jeder. Das ist diese große, mehrwöchige Rundfahrt mit Fahrrädern, bei der immer ein Gedopter gewinnt. Aber kennen Sie auch Tour de Orange? Wenn nicht: Keine Angst, Sie haben keine Bildungslücke, keins der bisher eingeworfenen Dopingmittel hat Ihre geistige Gesundheit dauerhaft eingeschränkt.

Es geht wie meist hier um ein Fahrrad, genauer gesagt um ein Fahrrad mit oranger Lasur über einem Basislack in Silber Metallic. Leider ist das Ganze fast unmöglich zu fotografieren und der Lack sieht je nach Blickwinkel und Sonneneinstrahlung recht unterschiedlich aus. Aber daß es schön ist, kann ich Ihnen versichern.

Was gibt es sonst zum Rad zu sagen? Es ist ein Tourenrad mit Rennlenker und voller Ausstattung für Gepäck und Verkehrstauglichkeit. Der Antrieb ist 11fach mit nur einem Kettenblatt und damit auch im Stadtverkehr bequem zu schalten. Gebremst wird mit hydraulischen Scheibenbremsen, der Nabendynamo kommt von SON und die Schutzbleche von Gilles Berthoud, diesmal in der relativ neuen schwarzen Ausführung.

Die rostfreie Kettenstrebe nimmt auch die zwangsläufig mal aufschlagende Kette nicht übel. Auch das Sitzrohr ist aus rostfreiem Stahl, um ein Festgammeln der Sattelstütze möglichst auszuschließen.

Das Ritzelpaket hat eine Spreizung von 11 bis 42 Zähnen und deckt damit die allermeisten Nutzungen ab. Auf jeden Fall, wenn es nicht sehr bergig wird.

Als Bremszangen kommen hier wieder die 4Kolben Hope RX4 zum Einsatz. Das Rad wird viel in der Stadt bewegt werden, da sind verläßliche und kräftige Bremsen Pflicht.

Als Gepäckträger gibt es einen Eigenbau für Ortlieb Taschen mit Rücklicht und integrierter Führung für das Lichtkabel. Gut zu sehen sind hier die rostfreien Aufnahmen, die ein Abnutzen der Beschichtung verhindern und gleichzeitig die Postition der Taschen festlegen. Die vordere Aufnahme bietet eine zweite Position für die kleineren Lowridertaschen. Man braucht ja nicht immer großes Gepäck.

Im letzen Beitrag habe ich übrigens begonnen, mal den Zweck und den Bau meiner eigenen Gepäckträger näher zu beleuchten.

Zu guter Letzt: Wenn es irgendwie geht, mache ich Sonderwünsche möglich. Auch schön zu sehen rund um den Schriftzug ist der Farbverlauf durch die Lasur, durch den alle Kanten betont werden.

Viele Grüße,

Georg Blaschke

One Comment
  1. c.h. cordes permalink

    Hallo Herr Blaschke, was ein schönes Rad! Wobei mir als erstes die Lackierung aufgefallen ist, als ich es zwei Mal in Berlin um die Ecke vom Checkpoint Charly an der Straße gesehen habe. Die Bilder bringen tatsächlich die Lackierung nicht rüber, die ist viel hübscher wenn man sie in Natura sieht. Der leicht durchschimmernde Untergrund, besonders an den Kanten wo der Lack etwas dünner ist, sehr schönes Zusammenspiel zwischen Edelstahlrohren und Lack. Glückwunsch auch an den Besitzer.

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