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Der Berg ruft

3. Dezember 2014

Der Berg ruft. Wenn man das liest, zum Beispiel in einer Fernsehzeitung, spielen sich vor dem geistigen Auge gleich mehrere Szenarien ab:

Action: Der Bergsteiger ist dann letztlich doch als erster auf dem bisher unbestiegenen Berg, nachdem er sich kurz unter dem Gipfel noch mehrere Minuten lang mit dem linken kleinen Finger (den er sich vorher schon erfroren hatte) an einem Überhang mit den Beinen in der Luft halten mußte, während er mit der rechten Hand eine Griffmulde in den Granit pickelte und sich in letzer Sekunde hochziehen konnte.

Liebe: Die aus einfachen Verhältnissen stammende, aber das Herz auf dem rechten Fleck tragende Krankenschwester bekommt ihn am Ende doch. Und zwar den so vielbeschäftigten wie gutaussehenden Chefarzt der Alpenklinik, der bisher für eine Familie nie Zeit hatte.

Heimat: Klar, daß der Zimmerer-Toni bei der Tochter des Bürgermeisters bzw. beim Bürgermeister, der über ihre Zukunft zu entscheiden hat, keine Chance hat. Das ändert sich, nachdem er im Alleingang den Wilderer zur Strecke brachte, der dem Bürgermeister immer die schönsten Böcke wegschoß.

Alles nicht so das Wahre? Ja, manchmal sollte man einfach nicht hinhören, wenn der Berg ruft, so penetrant das auch sein mag. Es gibt ja auch gute Gründe, in urbaneren Gegenden zu bleiben. Natürlich ist das Mountainbike, um mal wieder beim Fahrrad zu landen, entstanden, um dem Ruf der Berge zu folgen. Allerdings hat sich ruckzuck nach seinem Erscheinen herausgestellt, daß es wegen der dicken Reifen und der guten Bremsen auch in der Stadt hervorragende Dienste tut.

Anders als auf dem Berg gibt es in der Stadt aber immer etwas zu transportieren, deshalb muß das Rad etwas anders ausgestattet sein. Der am Rahmen befestigte vordere Korb erlaubt, die Tasche im Blick zu haben und beeinflußt gleichzeitig die Lenkung nur minimal. Und irgendwie regnet es im Alltag auch öfter. Deshalb sind Schutzbleche obligatorisch, die so perfekt wie möglich sind. Dafür sind die Berge in der Stadt nicht ganz so steil, so daß ein einzelnes Kettenblatt vorne völlig ausreicht.

Optisch orientiert sich das Stadt-MTB an klassischen Mountainbikes mit horizontalem Oberrohr, auch die Lackierung ist bewußt zeitlos dezent gehalten. Viel mehr gibt es den Bildern nicht hinzuzufügen.

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Viele Grüße,

Georg Blaschke

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7 Kommentare
  1. Thom permalink

    Servus Georg.

    Das ist das vermutlich beste „Intro“, daß ich bisher zu einem Rad gelesen hab 🙂

    Was uns in den Bergen, auch wenn es ja ein Stadtrad sein soll, immer brennend
    interessiert beim Anblick eines solch potenten Gepäckträgers.
    Findet da eine ganze Kiste Platz oder muß man sich mit einigen 6er Tragerln
    zufrieden geben? 😉

    LG, Thom.

    • Hallo Thom,

      von den Maßen her paßt eine Kiste Bier rein, aber die ecken des Trägers sind mit zu großen Radien versehen, so daß es dann doch nicht paßt. 🙂 Aber ein Sechserpack sollte in einer Stadt ausreichen, um bis zum nächsten Laden zu kommen. Da kann man ja wieder auffüllen und dann weiterfahren. Alkoholfreies Bier vorausgesetzt. 🙂

      Viele Grüße,
      Georg

  2. Micha permalink

    Moin Thom,

    dank Fussball, gibt es auch Elferkisten 😉

    Moin Georg,

    das Rad gefällt mir mal wieder ausgesprochen gut, weil es auch was für mich wäre. Ich wohne ja in einer Stadt, kann man Berlin so nennen, oder wäre Irrenhaus nicht passender?

    Viele Grüße,

    Micha

  3. Hallo Micha,

    dann halt mal die Augen offen nach dem Rad. Du könntest Glück haben… 🙂

    Viele Grüße,
    Georg

  4. Micha permalink

    Moin Georg,

    ich weiß 😉
    Spätestens auf der Fahrrad Schau sehe ich es dann wirklich 🙂

    Viele Grüße,
    Micha

  5. holgerwolff permalink

    Licht wär noch schön gewesen… SON mit Direktkontakt 😉

    • Das sehe ich auch so, war aber ausdrücklich nicht gewünscht.
      Es besteht aber die Möglichkeit, so ein Rad nochmal anzufertigen, passend für Dich und dann auch mit SON Direktkontakt. Es gibt also noch Hoffnung. 🙂

      Viele Grüße,
      Georg

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