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Die Qual der Wahl (2)

14. Dezember 2014

Den Bau des Rahmens hatte ich hier neulich schon vorgestellt und jetzt habe ich Bilder vom fertig aufgebauten Rad bekommen: Nun, die Wahl war gar nicht so schlecht, wie die Bilder zeigen.

Mehr muß ich glaube ich gar nicht dazu sagen, höchstens viel Freude mit und auf dem Rad wünschen!

LUK_8778

LUK_8775

LUK_8780

LUK_8783

LUK_8788

LUK_8790

Vielen Dank für die Bilder!

Viele Grüße,

Georg Blaschke

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From → Fahrradwelt

9 Kommentare
  1. Schönes Radl und schöner Rahmen… Nur der Steuersatz wirkt für mich ein wenig überdimensioniert… Muss der so überstehen? Gibt es für Stahlrahmen auch die Möglichkeit eines innnenliegenden Steuersatzes?
    Bin am Planen und Träumen, da im Herzen für einen Rahmenbau für einen Renntourer entschieden…
    Fabian

    • Hi, der Steuersatz ist ein Campagnolo Record – und am Rad wirkt der Steuersatz nicht überdimensioniert, sondern passt wunderbar zum Edelstahlrahmen. Bin überfragt, ob es Integrierte Steuersätze im 1-Zoll-Maß gibt. Die Auswahl an gewindelosen 1-Zoll-Steuersätzen ist schon sehr klein.

    • Hallo Fabian,

      der Steuersatz ist eigentlich ganz normal groß, wobei ein ChrisKing noch etwas kleiner sein sollte.
      Was zu bedenken ist, ist, daß das ein 1″ Steuerrohr ist. Das ist man heute kaum noch gewohnt, aber es haben praktisch mal alle Rennräder so ausgesehen. 🙂 Der Steuersatz ist also normal, das Steuerrohr aber nach heutigen Maßstäben zierlich…
      Dafür gab es selbstverständlich gute Gründe: Für einen Straßenrahmen aus Stahl ist 1″ immer noch die leichteste Variante und höchstens für richtig große Rahmen ist ein Steuerrohr für 1-1/8″ Schäfte technisch sinnvoll. Und es gibt nichts unproblematischeres als außenliegende Lagerschalen.
      Ein gängiger Standard, der auch für Stahlrahmen sinnvoll ist, ist noch der 44mm Standard. Der ist „teilintegriert“, die Lager sitzen also in Lagerschalen, die aber zum allergrößten Teil im Steuerrohr sitzen. Über eine außenliegende untere Lagerschale erlaubt er auch die Verwendung von tapered Gabeln. Technisch ein guter Standard, aber das Steuerrohr wird bei einem Stahlrahmen deutlich schwerer.
      Sogenannte „vollintetrierte“ Steuersätze, bei denen die Lager direkt im Rahmen sitzen, lehne ich ab. Da stehen bei Stahlrahmen die Vorteile in keinem Verhältnis zu den Problemen. Schon eher sinnvoll sind die bei Carbonrahmen, aber auch hier sind die gängigen Foren voll von Problemen mit vollintetrierten Steuersätzen.
      Dasselbe trifft übrigens auch auf Tretlagerstandards zu: Ein übliches BSA Gewinde ist für Stahlrahmen die leichteste Variante und auch die problemloseste. Das wünschen sich auch viele Fahrer von Carbonrahmen zurück. Wobei die Gewindeeinsätze aus Carbonrahmen aus guten Gründen verschwunden sind, die funktionieren da ja nicht besonders. Anders als in Foren oft vermutet kommen die heutigen vielen Tretlagerstandards deshalb von großen Rahmenherstellern, nicht von den Komponentenherstellern. Die wären froh um weniger Varianten…

      Aber ich komme in´s Erzählen. 🙂 Welche Varianten beim Steuersatz machbar und sinnvoll sind, hängt immer vom einzelnen Rahmen ab, deshalb am besten mit dem Rahmenbauer absprechen. Die Rechnung „Leichter Fahrer“+“Straßenrad“=“1″Gabelschaft“ stimmt sicherlich. Ohne daß ein anderes Ergebnis zwangsläufig falsch sein muß. 🙂

      Viele Grüße,
      Georg

      • Schon mal danke für die vielen Infos! Interessant…
        Mein Traum: ca. 10,5-11Kg mit leichten Schutzblechen und Nabendynamo, Titangepäckträger, Rennlenker, Sram mit Scheibe…

  2. Zur Ergänzung: Das Rad hat inklusive Pedalen ein Gewicht von exakt 9,0 Kilogramm, der Fahrer hat gegenwärtig 65 Kilo, bei ihm sind mit etwas verschärftem Tuning noch zwei bis drei Kilo drin.

  3. Noch eine Ergänzung: Gestern endlich, endlich die Jungfernfahrt – der lange Winter im Bayerischen Wald, Skitourenwochenenden und viele Kilometer in der Loipe hatten sie bisher verhindert. Fazit: Es fährt sich noch besser als es aussieht, Rahmen passt wie angegossen (auch den Vorbau muss ich nicht tauschen), als ewiger Reiseradler und MTB-Fahrer bin ich vor allem verblüfft, wie schnell man das Teil beschleunigen kann.

  4. Na dann Herzlichen Glückwunsch! Wenn sich das heutige Wetter so weiterentwickelt werden ja in den kommenden Wochen so einige Ausfahrten folgen können.

    Viele Grüße,
    Georg Blaschke

  5. Hi, mal eine kurze Rückmeldung, nachdem das Radl gut 600 Kilometer bewegt worden ist: Ich bin (immer noch) begeistert. Alles passt wie angegossen, das Rad
    läuft wunderbar geradeaus und ebenso willig in die Kurven – und ich muss sagen, dass ich das Mountainbike in den vergangenen Wochen etwas vernachlässigt habe.

  6. Das habe ich natürlich nicht gewollt, daß jetzt das arme Mountainbike vernachlässigt wird. 🙂 Aber es kommen ja auch wieder Regentage…:-)

    Weiterhin viel Spaß mit dem Rad wünscht
    Georg Blaschke

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